Der Film basiert auf dem Leben von John Davidson, der in den frühen 1980er Jahren in einer schottischen Kleinstadt aufwächst und mit zwölf Jahren erste Nerventicks entwickelt, die später als Tourette-Syndrom diagnostiziert werden. John erlebt Ausgrenzung und Missverständnisse in Schule und Zuhause. Mit Mitte 20 lebt er noch bei seiner Mutter und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente.
Eine zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie, einer Krankenschwester, verändert sein Leben: Sie akzeptieren ihn, unterstützen ihn und vermitteln ihm eine Anstellung, wodurch John langsam Selbstvertrauen und Lebensmut gewinnt. Der Film kombiniert sozialrealistisches Drama mit warmherziger Komik und zeigt, wie John trotz seiner Erkrankung seinen Weg findet und andere inspiriert. Das Biopic von Kirk Jones erhielt für seine authentische, bewegende Erzählweise große Kritikerlob und Preise.
VERFLUCHT NORMAL | Offizieller Trailer
Hintergrund:
Der Film greift auf die britische Dokumentation „John’s Not Mad“ (1989) zurück, die John Davidson und das damals wenig bekannte Tourette-Syndrom bekannt machte. Hauptdarsteller Robert Aramayo bereitete sich intensiv auf die Rolle vor, unter anderem durch Gespräche mit Menschen mit Tourette-Syndrom. In Großbritannien wurde Aramayo für seine Darstellung mit einem BAFTA Award als Bester Hauptdarsteller 2026 ausgezeichnet.
Hier den Film in Berlin ansehen:
Verflucht Normal – Filmbeschreibung und Termine – Kinoprogramm für Berlin und Umland – Berlin.de
Filmkritik lesen bei filmstarts.de:
Kritik zu Verflucht Normal: Tourette-Syndrom oder: Wie er lernte, damit zu leben – FILMSTARTS.de
Mehr zum Film bei Wikipedia: Verflucht normal – Wikipedia
