Das mit Plakaten, Flugblättern und Zeitungsartikeln bebilderte Buch erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit der Mitte der 1970er-Jahre.
Es berichtet von der permanenten Auseinandersetzung mit gängigen Normen, Werten und Körperidealen, die noch oft die Prägungen der nationalsozialistischen Vergangenheit aufwiesen.
Es erinnert an Demonstrationen gegen behindertenfeindliche Gerichtsurteile und an Bühnen- und Rathausbesetzungen.
Es dokumentiert Proteste für die barrierefreie Nutzung von Bus und Bahn und zeichnet die Gegenwehr gegen neue »Euthanasie«-Forderungen und die Selektion durch humangenetische Techniken nach.
Es skizziert den steinigen Weg, bis die Behindertenrechte Eingang in das Grundgesetz fanden, und warnt vor einem drohenden Rollback durch das Erstarken rechtsradikaler Denkweisen.
Der Buchautor und Aktivist Udo Sierck zeichnet die Geschichte einer selbstbewussten und autonomen Behindertenbewegung nach, die gegen die Tradition und Praxis der Aussonderung sowie mannigfache Diskriminierungen die Rechte behinderter Menschen in jahrzehntelangen Kämpfen durchsetzen musste.
Bestellbar für 18 Euro z.B. bei Thalia:
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Save the date: Udo Sierck ist zu Lesungen in Berlin am
- April in der Amerika-Gedenkbibliothek,
Blücherplatz 1, 10961 Berlin-Kreuzberg
Veranstaltungsübersicht | ZLB
- Mai 2026 bei den Linken Buchtagen
Kreuzberger Mehringhof, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin, 2. Hinterhof
Programm | Linke Buchtage Berlin
Hier geht es zur Website von Udo Sierck:
Behindertenpolitik | Udosierck.com
