Menschen mit Behinderungen sollen gleichberechtigt
in allen Lebens-Bereichen teilhaben können,
zum Beispiel in der Schule oder bei der Arbeit,
im Alltag und bei politischen Entscheidungen.
Das fordert die UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Für den Berliner Teilhabe-Bericht 2026
wurde die Lebens-Situation von Menschen
mit und ohne Beeinträchtigungen untersucht.
Denn nur durch den Vergleich kann man herausfinden:
Können Menschen mit Beeinträchtigungen
gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben?
Es wurde eine Online-Umfrage gemacht.
Sie heißt „Leben in Berlin“.
Sie wurde von Juli bis September 2025 durchgeführt.
Über 4.000 Berliner*innen mit und ohne Beeinträchtigungen
haben an der Umfrage teilgenommen.
Die Ergebnisse der Daten-Auswertung
stehen im Berliner Teilhabe-Bericht 2026.
Der wurde auch in Leichter Sprache veröffentlicht:
Teilhabebericht-Berlin-2026_Leichte-Sprache
Zusammenfassung und Schluss-Bemerkung:
Die Ergebnisse der Daten-Auswertung zeigen:
- Berliner*innen mit Beeinträchtigungen
haben weniger Teilhabe-Möglichkeiten
als Berliner*innen ohne Beeinträchtigungen.
- Sie erleben häufiger Diskriminierung und Gewalt.
- Und ihre Selbst-Bestimmung ist stärker eingeschränkt.
Das gilt mehr oder weniger für alle Lebens-Bereiche.
Besonders stark betroffen sind Menschen
mit selbst eingeschätzter Behinderung.
Der Berliner Teilhabe-Bericht 2026 enthält Hinweise,
wo die Teilhabe verbessert werden kann.
Dazu muss man jetzt passende Maßnahmen entwickeln.
Unterschiedliche Menschen und Organisationen
sollten bei der Entwicklung mitmachen.
Für den nächsten Teilhabe-Bericht muss man überprüfen:
Gibt es jetzt weniger Barrieren in Berlin?
Können Menschen mit Beeinträchtigungen
jetzt besser teilhaben?
Herausgeber
Senats-Verwaltung für Arbeit,
Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt
und Anti-Diskriminierung des Landes Berlin
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
Text
capito Berlin – Büro für barrierefreie Information
