LUISA lebt in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Sie ist 22 Jahre alt und neugierig auf das Leben. Unbemerkt wird Luisa immer stiller, der Alltag in der Wohngruppe geht weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Sie erzählt niemandem, was passiert ist, sie schweigt. Es wird sexueller Missbrauch vermutet. Ein Drama. Ein True Crime.
Hier gibt es weitere Infos & den Trailer:
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In diesen Berliner Kinos wird der Film gezeigt:
Luisa – Filmbeschreibung und Termine – Kinoprogramm für Berlin und Umland – Berlin.de
Am Montag, 27.4.2026, ist die Regisseurin zu Gast im fsk Kino,
Segitzdamm 2, 10969 Berlin-Kreuzberg
fsk Kino – am Oranienplatz
Inhalt:
Der Debüt-Kinospielfilm LUISA, der als Koproduktion von werkgruppe2 filmproduktion, HANFGARN & UFER und dem ZDF-Das kleine Fernsehspiel entstanden ist, wurde mit einem professionellem Cast aus zehn Schauspieler*innen mit und zehn Schauspieler*innen ohne Behinderung realisiert, das ist ein enormes Alleinstellungsmerkmal und hat es so mindestens in Deutschland noch nicht gegeben.
Das Drehbuch wurde von Julia Roesler und Silke Merzhäuser auf Basis einer monatelangen Recherche in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung geschrieben. Neben der individuell bewegenden Geschichte der jungen Bewohnerin LUISA sollen auch die Strukturen, die die extrem hohen Fallzahlen von Missbrauch an Frauen mit Behinderung ermöglichen, gezeigt werden.
In der Drehbuchentwicklung wurde mit dem inklusiven Ensemble MEINE DAMEN UND HERREN aus Hamburg zusammengearbeitet, von denen auch einige Schauspieler*innen zum Cast gehören. Gemeinsam wurden die Figuren so weiterentwickelt, dass sie sowohl in Bezug auf die eigene inhaltlich-künstlerische Vorstellung, als auch in Hinblick auf vorhandene Barrieren für die Schauspieler*innen spielbar wurden. Während des Drehs wurden sowohl gescriptete als auch improvisierte Szenen gefilmt.
Einfühlsam und respektvoll kreist die Erzählung um Luisa und ihre Auseinandersetzung mit den Grenzverletzungen, die ihr zustoßen. Celina Scharff als Luisa schafft es in ihrer ersten großen Rolle, den vielschichtigen Charakter mit beunruhigend starker Intensität zu verkörpern und zum mitreißenden Kraftzentrum des Films zu werden, fokussiert, fragend, fordernd, entschlossen, eigensinnig.
Parallel wird die häufig verborgene Lebenswelt von Menschen mit Behinderung in jener machtvollen Institution gezeigt, die sie beschützen soll, aber zugleich bedrohlich für ihre körperliche Integrität und selbstbestimmtes Leben ist.
Rezensionen:
Luisa | Film-Rezensionen.de:
„Luisa ist ein stilles, aber gewaltiges Werk. Der Gewinn des Filmpreises Diversity beim Filmfest Bremen 2026 markiert nur den vorläufigen Höhepunkt einer Reise, die bereits bei der Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival von Shanghai ihren erfolgreichen Anfang nahm. Roesler zeigt, dass politisches Kino dann am stärksten ist, wenn es nicht über, sondern mit den Menschen spricht, deren Geschichten es erzählt. Ein Film, der – fernab jeder Floskel – tatsächlich lange nachhallt, weil er den Blick dorthin lenkt, wo das System wegsieht.“
Luisa (2025) | Film, Trailer, Kritik / kino-zeit.de:
„Den Filmemacherinnen dagegen ist es gelungen, genau diese ethischen Fallstricke zu vermeiden: Gemeinsam mit Darsteller*innen des inklusiven Ensembles Meine Damen und Herren, dem auch einige der Schauspielenden in Luisa angehören, haben sie Figurenprofile erarbeitet, die sich mit den Menschen mit Behinderung, die am Film mitwirken, auf Augenhöhe bewegen. Das Ergebnis ist ein tiefschürfender Film, der nicht nur von Inklusivität erzählt, sondern mit ihr.“
Fotos: Real Fiction Filmverleih

