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Inklusive Ausstellung „Ansichtssache“ & Workshops

18. August um 12:00 23. August um 18:00 CEST

Die Kunstausstellung „Ansichtssache“ befindet sich in Berlin-Mitte im Haus der nGBK*.
Das ist Berlins ältester Kunstverein.

Das Projekt möchte Kunst lebendig machen und jeder darf dabei mithelfen.
Hier kann man Leuten begegnen und sich austauschen.

Im Mittelpunkt stehen die Künstler*innen der Kunstwerkstatt Kreuzberg.
Sie stellen ihre Werke aus.
Es geht darin zum Beispiel um Inklusion.
Und wie man gut zusammenleben kann.

Es gibt auch Workshops, eine Disco und weitere Angebote:
nGbK – Ansichtssache

Ein Workshop behandelt die Geschichte von Menschen mit Beeinträchtigung im Nationalsozialismus.

Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos!

Wann: bis 30. August
Uhrzeit: Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr/ Freitag 12 – 20 Uhr

Wo: Stadtwerkstatt
Karl-Liebknecht-Straße 11-13, 10178 Berlin-Mitte

Das Ende der Ausstellung kannst du mitfeiern.
Komm einfach am 28. August um 18 Uhr vorbei.


Info:

Die Ausstellung vereint Arbeiten von rund 20 Künstler:innen, die in unterstützenden Werkstattkontexten in Berlin und London arbeiten und aufgrund ableistischer Strukturen selten Zugang zu Ateliers, Ausstellungsräumen oder professionellen Netzwerken erhalten.

Der Großteil der beteiligten Künstler:innen ist in der Kunstwerkstatt Kreuzberg tätig, die 1994 aus einer Initiative des betreuten Einzelwohnens der Lebenshilfe Kreuzberg hervorging. Ergänzt werden diese Positionen durch Kooperationen mit der Berliner Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, in der 42 Künstler:innen hauptberuflich an künstlerischer Professionalisierung arbeiten, sowie mit der Organisation Outward, die in zehn Londoner Stadtbezirken tätig ist, um Menschen dabei zu unterstützen, ein würdevolles und sinnvolles Leben zu führen. 

Die beteiligten Künstler:innen freuen sich auf den Austausch mit dem Publikum. Denn nicht das „besondere“ Inklusionsangebot lässt sie an einem Ort wie der nGbK teilhaben, vielmehr ist es die Idee, aus der Position innerhalb einer etablierten Kunstinstitution heraus zu arbeiten, um sich als behinderte Künstler:innen aus einer selbstbestimmten Perspektive neu zu positionieren. Auf diese Weise entfaltet die Ausstellung nicht nur politisches Gewicht, sondern auch ein transformatorisches Potenzial für die Institution selbst.

Künstler:innen: Angelika Bartel, Sarah al Darwich, Rainer von Dziegielewski, Heidi Fassott, Wolfgang Fassott, Hannelore Gerdes-Kopal, Tim Hartung, Harald Krainer, Lutz Marx, Herbert Meyer, Veronika Patzuda, Pooja, Hildegard Wittur


*Die 1969 gegründete neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) ist ein vom Land Berlin institutionell geförderter, basisdemokratischer Kunstverein, der mit seinem Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm gesellschaftliche Machtverhältnisse bearbeitet. Heute hat die nGbK ca. 1.000 Mitglieder und ist damit einer der mitgliederstärksten Kunstvereine Deutschlands. Die nGbK hat sich früh als innovativer Ort zeitgenössischer Kunst- und Ausstellungsproduktion etabliert, der Generationen von Kurator_innen, Künstler_innen und Kulturschaffenden beeinflusst hat, dessen experimentelle Ausstellungskonzepte als wegweisend gelten, von dem wichtige Impulse ausgehen und Fragestellungen von gesellschaftspolitischer Relevanz bearbeitet werden.

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