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Tipps und Hinweise zur Situation von Familien mit behinderten Kindern in Berlin

Gepostet in Allgemein, und Pinnwand

Liebe Eltern,
auf unseren Aufruf „Corona und Kinder mit Behinderung: Familien brauchen besondere Beachtung!“ haben wir sehr viele Tipps und Hinweise erhalten, die wir bald als Rundbrief verschicken werden.

Vorab schon einmal erste Infos (wird laufend erweitert!)

Unterstützung durch die Kinder- und Jugendambulanzen/ Sozialpädiatrischen Zentren

Die Kinder- und Jugendambulanzen/ Sozialpädiatrischen Zentren sind grundsätzlich weiterhin geöffnet.

Die Kolleginnen und Kollegen bieten derzeit eine regelmäßige telefonische Sprechstunde für Eltern an.

Die Psychologinnen und Psychologen sowie die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter halten den Kontakt insbesondere zu Familien, bei denen Förderabbrüche oder sogar Gefährdungssituationen des Kindes zu befürchten sind.

Die Eltern erhalten teilweise Förderbriefe der Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten, damit Eltern die Förderung des Kindes zu Hause fortsetzen können.

Gleichzeitig stehen die Kolleginnen und Kollegen der Sozialpädiatrischen Zentren mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Sie können sich also, sofern Sie ein behindertes Kind betreuen oder sich Sorgen um ein Kind machen, das derzeit zu Hause ist, an die Zentren wenden.

Grundsätzlich ist auch die Frühförderung weiterhin möglich. Diese wird weiterhin in einigen Sozialpädiatrischen Zentren erbracht, die dafür einen Raum hergerichtet haben. Sie kann aber auch unter bestimmten Voraussetzungen nach wie vor in der Kindertageseinrichtung erbracht werden. Je nach Kapazität machen die Kolleginnen und Kollegen auch Hausbesuche bei den Familien.

Die Kinder- und Jugendambulanzen nehmen auch Anfragen von Eltern ohne Überweisungsschein entgegen. Mit den Krankenkassen ist abgesprochen, dass dieser nachgereicht werden kann. Insofern finden auch Beratungen und Erstanamnesen weiterhin statt.