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Impftermine für Kontaktpersonen bei Down-Syndrom (Trisomie 21)

Gepostet in Allgemein, und Corona-Virus

Derzeit organisiert die Gesundheitsverwaltung mit Unterstützung der ambulanten Pflegedienste die Impfung von bis zu zwei engen Kontaktpersonen pflegebedürftiger zu Hause lebender Menschen.

Die Pflegebedürftigen erhalten die Einladung zusammen mit zwei Codes, Hinweisblatt, Aufklärungs- und Impfzustimmungserklärungen von ihrem ambulanten Pflegedienst. Diese Unterlagen können sie dann an die von ihnen bestimmten beiden engen Kontaktpersonen übergeben. Die Kontaktpersonen haben damit die Möglichkeit, bei einem Impfzentrum einen Impftermin zu vereinbaren.

Da die große Mehrheit der pflegebedürftigen Menschen in irgendeiner Form Leistungen der Pflegekassen von ambulanten Diensten erhält (vielfach z.B. in Form von Sachleistungen oder in Form eines regelmäßigen Pflegeberatungsbesuches nach § 37 Abs. 3 SGB XI) werden dadurch bis auf einige Ausnahmegruppen fast alle Berechtigen erreicht.

Ausnahmen sind
· Pflegebedürftige, die in Pflegegrad 1 eingestuft sind und keinerlei Pflegedienstleistungen in Anspruch nehmen
· Pflegebedürftige, die Leistungen eines Pflegedienstes mit Sitz in Brandenburg in Anspruch nehmen
· Pflegebedürftige, die nicht versicherungspflichtig nach § 264 SGB V sind und Pflegeleistungen erhalten
· Pflegebedürftige, die im Arbeitgebermodell ihre Betreuung selbst organisieren
· Pflegegeldempfänger/ innen, die sich nicht durch einen ambulanten Dienst, sondern durch Beratungsstellen nach § 37 Abs. 7 SGB XI beraten werden.

Hinweise:
Hat Ihre pflegebedürftige Kontaktperson bis Mitte April noch keinen verschlossenen Brief mit den Codes und Unterlagen erhalten, melden Sie sich bitte erneut unter Verfahren-Schutzimpfung@senpgpg.berlin.de.Bis dahin bitten wir Sie weiterhin um Geduld.

Sollten Sie jedoch zu einer der fünf Ausnahmegruppe gehören, nehmen Sie bitte schon früher unter dieser Mailadresse Kontakt auf.