Projekt Lebensübergänge

Das Projekt knüpft an die Erfahrung von EbE an, dass die entwicklungsbedingten und institutionellen Lebensübergänge von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigung besondere Herausforderungen für sie selbst und das soziale Umfeld darstellen. Deshalb hat EbE das Projekt „Familiennetzwerk: Für einen besseren Start ins Leben und gelungene Übergänge im Leben von Kindern mit Behinderung“ – Projektkurztitel: „Lebensübergänge“ – initiiert.

Ziele
Ziel des Projektes ist es, von der Geburt bis hin zum Erwachsenenalter die Übergange im Leben z.B. vom Kindergarten zur Schule und später zu weiterführenden Schulen, in den Beruf, die Zeit der Pubertät, den Ablösungsprozess vom Elternhaus, den Auszug von zu Hause ggf. in eine Wohnung /WG besser zu gestalten. So sollen u.a. Eltern bei der Auswahl der Bildungsangebote und der Durchsetzung der Rechte ihrer Töchter und Söhne gestärkt werden. Hierfür soll auch das Selbstbewusstsein, die Überzeugungsfähigkeit und das Durchsetzungsvermögen der Eltern und „Kinder“ unterstützt werden. Die Berücksichtigung des Migrationshintergrundes, der kulturellen und ethnischen Herkunft sowie der Religion sind dabei Querschnittsaufgabe.

Für die bessere individuelle Gestaltung der Lebensübergänge sollen im Rahmen des Projektes spezifische Angebote entwickelt und neue Kooperationen initiiert werden. Bei der Gestaltung der Angebote sollen alle wichtigen Akteure, die an den Übergangsprozessen beteiligt sind, berücksichtigt werden. Dabei ist die Vernetzungsarbeit ein zentraler Aspekt. Um neue Impulse zu diesem Themenkomplex zu geben soll auch eine Fachtagung organisiert werden.

Das Projekt „Lebensübergänge“ wird von am_logo.gif gefördert.

Aktuelle Schwerpunkte

Wohncafé

Das Wohncafé ist ein loses Netzwerk von jungen Menschen und ihren Eltern, die an der Schwelle zum getrennten Wohnen stehen. Ein wichtiges Ziel des Wohncafe ist es,  im Austausch und gegenseitiger Unterstützung selbstbestimmte, individuelle und alternative Wohnformen zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Anforderungen der jungen Menschen mit Beeinträchtigung entsprechen.

Integrative Babykrabbelgruppe
Im gegenseitigen Austausch bei Cafe und Tee möchten wir den Eltern die Gelegenheit geben, den passenden Anschluss für sich und ihre Kinder zu finden und gemeinsam Spaß zu haben. Da sich Eltern von Babies/Kleinkindern mit Beeinträchtigung mit ihren Sorgen und Nöten oftmals in einer „normalen“ Krabbelgruppe allein gelassen fühlen, möchten wir hier den integrativen Ansatz ausdrücklich betonen.

Eltern-Kind-Gruppe – Familien mit Migrationserfahrung
Die Familiengruppe befindet sich derzeit im Aufbau. Ziel ist es, Raum für die spezifischen Bedürfnisse und Fragestellungen von Familien mit Migrationserfahrung / -hintergrund zu geben, die ein Kind mit einer Beeinträchtigung oder Entwicklungsauffälligkeiten haben.


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