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Inklusion in progress: Analysen, Herausforderungen, Empfehlungen

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Inklusion in progress: Analysen, Herausforderungen, Empfehlungen

Von Prof. Dr. Klaus Klemm und Prof Dr. Ulf Preuss-Lausitz

Inklusion stellt eines der tiefgreifenden bildungspolitischen Reformvorhaben der letzten Jahre dar. Ziel einer inklusiven Schulentwicklung ist es, die Schulen durchlässiger, leistungsfähiger und zugleich gerechter zu machen. Damit Bildungsreformen gelingen, müssen die auftretenden Probleme und Herausforderungen in regelmäßigen Abständen analysiert und tragfähige Lösungswege erarbeitet werden. Hierzu will das vorliegende Policy Paper einen Beitrag leisten. Es richtet sich an Inklusions-Expert/innen, Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen, Bildungspolitiker/innen, Wissenschaftler/innen sowie Mitarbeiter/innen in den Schulverwaltungen und bei Schulträgern.

Auf Basis einer ländervergleichenden Analyse und Problembeschreibung unterbreitet das Policy Paper Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze in Bezug auf drei zentrale Felder einer inklusiven Schulentwicklung:

1. Diagnostik: Wie kann festgestellt werden, wer welcher Förderung bedarf? Wie kann feststellungspädagogische und sonderpädagogische Diagnostik gestaltet werden, und welche möglichen Alternativen gibt es in den Förderbereichen Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache (LES)?

2. Doppelstrukturen: Wie sieht eine gute Balance zwischen dem weiteren Vorhalten einer Doppelstruktur von Regel- und Förderschulen und der Schwerpunktbildung inklusiver Angebote an ausgewählten Standorten aus?

3. Beratung: Wie können Beratung und Unterstützung in inklusionsbezogenen Fragen lernortübergreifend organisiert werden?

Neben Analysen und Handlungsempfehlungen bietet das Policy Paper einen Anhang mit umfangreichem statistischen Material zur Inklusion.

Bitte klicken Sie hier um zum Download zu gelangen.

Zu den Autoren:

Klaus Klemm war von 1977 bis 2007 Professor für empirische Bildungsforschung und Bildungsplanung an der Universität Duisburg-Essen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Arbeitsfeldern regionale Schulentwicklungsplanung, Lehrerbedarfsplanung, Leistungsstudien, Inklusion sowie Bildungsfinanzierung.

Ulf Preuss-Lausitz hatte von 1980 bis 2008 eine Professur für Erziehungswissenschaft und Schulpädagogik an der Technischen Universität Berlin inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der Inklusion von Kindern mit Behinderungen in das allgemeine Schulwesen die Themen: Wandel und Probleme in Kindheit und Jugend, Geschlechterforschung, innere und äußere Schulreform sowie Gewaltprävention und der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten.

Fachkontakt:
Philipp Antony & David Handwerker,
Referat Bildung und Wissenschaft,
Heinrich-Böll-Stiftung,
Email: bildung@boell.de